Kleppingstr. 21
58239 Schwerte

Therapiegruppen
Wir bieten eine Vielzahl an Therapiegruppen an. Auf dieser Seite haben wir für Sie die einzelnen Gruppen aufgeführt und mögliche Zielgruppen und Besonderheiten beschrieben.
Beantwortet werden die Fragen:
An wen richtet sich die Therapiegruppe/das Angebot?
Was wird vermittelt?
Welche Ziele sollen erreicht werden?

Wie verläuft Ihre Therapie?
Ihr Therapieplan wird nach einem eingehenden Aufnahmegespräch und einer sorgfältigen körperlichen Untersuchung individuell mit Ihnen besprochen...
Achtsamkeitstraining
Achtsamkeit bedeutet Aufmerksamkeit mit allen Sinnen für das eigene Befinden im Hier und Jetzt und stärkt damit Selbstfürsorge und Entspannungsfähigkeit, aber auch die Wahrnehmung belastender Situationen. Achtsamkeit fördert ein tieferes Verständnis von sich selbst, das Erkennen gewohnheitsmäßiger Verhaltensweisen und annehmende Haltung.
Angstinfogruppe, verhaltenstherapeutisch
Diese Gruppe wendet sich an Patienten mit den folgenden Diagnosen: Panikstörung, Agoraphobie (Menschenansammlungen, öffentliche Plätze), Soziale Phobie, Spezifische Phobie (Höhe, Enge, Tiere etc.), Generalisierte Angststörung, Zwangsstörungen, Hypochondrie (körperbezogene Ängste) und traumaassoziierte Störungen.
Ziel dieser Gruppe ist es Informationen über die Entstehung und Aufrechterhaltung von Angststörungen zu vermitteln. Darüber hinaus erfolgt eine erste Anleitung zur Selbsthilfe bei der Bewältigung von Angst.
Depressionsgruppe, verhaltenstherapeutisch
In der Depressionsgruppe steht die Vermittlung von Krankheitswissen in Bezug auf Symptomatik, Entstehung und Behandlung von Depressionen im Zentrum. Ziel ist es, die PatientInnen zu Experten für ihre Erkrankung werden zu lassen und Anregungen zu geben, was die Betroffenen selbst tun können, um ihren Gesundungsprozess zu unterstützen.
DBT-Programm, verhaltenstherapeutisch
Das DBT-Programm richtet sich an PatientInnen, die Schwierigkeiten mit der Regulation von Emotionen und Anspannung haben wie z.B. Patienten mit emotional-instabiler Persönlichkeitsstörung, PTBS etc. Die Teilnahme setzt den Abschluss eines besonderen Behandlungsvertrages voraus. Zum DBT-Programm gehören die DBT-Infogruppe, das Skillstraining, eine DBT-Patientengruppe und die Achtsamkeitsgruppe (s. einzelne Gruppen).
DBT-Infogruppe, verhaltenstherapeutisch
Ziel dieser Gruppe ist die Vermittlung von Krankheitswissen über die emotional-instabile Persönlichkeitsstörung (Borderline oder impulsiver Typus). Wichtig ist, dass die PatientInnen zu Experten ihrer Erkrankung werden, Zusammenhänge verstehen und Informationen über therapeutisches Vorgehen im Sinne des DBT gewinnen.
DBT-Patientengruppe
Ziel der DBT-Patientengruppe ist der Austausch über eigene Erfahrungen sowie das Einüben von neuen Fertigkeiten im Stil einer Selbsthilfegruppe.
Ernährungsberatung
In unserem Ernährungskurs werden die Grundlagen der Ernährungslehre und der Nahrungszusammensetzung in Verbindung mit unserer Gesundheit vermittelt. Hier richten wir uns auch nach dem Low Glykämischen Index, genannt Logy.
Ein Thema ist z. B. das Fett nicht Fett macht, sondern ganz im Gegenteil, gute Fette wie Omega 6 und 8, kalt gepresste hochwertige Fette sind lebensnotwendig für unser Gehirn, es kann den zu hohen schlechten Cholesterin senken und ist auch sehr wichtig für den Zellschutz und die Konzentration. Oder wir lernen, dass zu viele schlechte Kohlenhydrate eine so genannte nicht alkoholische Fettleber begünstigen können, ebenso Diabetes mellitus Typ II.
Zucker und Zuckerersatzstoffe machen uns unruhig und aufgewühlt, vielleicht sogar abhängig, haben neueste Untersuchungen ergeben. Fehlendes Sonnenlicht führt zu einem Vitamin-D-Mangel, dies kann auch eine Depression begünstigen oder auch die Frage: Warum wir essen? Ist es Hunger oder Appetit? Ist es Belohnung, Frust oder Trost? Was haben wir für Essgewohnheiten? Wo essen wir und können wir schlechte Gewohnheiten ablegen? All diese Informationen besprechen wir in Vorträgen und Filmen, tauschen uns aus mit unseren Erfahrungen und neuen Erkenntnissen.
Ergotherapie Holz
Mit therapeutischer Begleitung wird nach eigenen Wünschen ein Werkstück aus Holz angefertigt Ziele sind: Allgemeine Aktivierung, Förderung von Konzentration und Ausdauer, Üben von geplantem Handeln,planvollerem Vorgehen, Ablenkung vom Grübeln, Stärkung des Selbstvertrauens durch Erfolgserlebnisse, Auseinandersetzung mit den eigenen Ansprüchen, Umgang mit Frustration, Erlernen von Techniken, die zu einer sinnvolleren Freizeitbeschäftigung führen können.
Familientherapie/Familienaufstellungen, tiefenpsychologisch
In dieser Gruppe stellen die Teilnehmer das innere Bild ihrer Familie, indem sie Mitpatienten entsprechend der erlebten Nähe und Distanz, Zu- und Abwendung Positionen ihrer Familienmitglieder zuweisen und sie im Therapieraum an einen als stimmig erlebten Platz führen. Dabei spielen sowohl die aktuelle familiäre Situation als auch Erfahrungen in der Herkunftsfamilie eine wichtige Rolle. Eine wesentliche Zielsetzung ist es, neue Sichtweisen auszuprobieren, um Ideen für positive Veränderungen zu bekommen.
Gesprächsgruppe I, verhaltenstherapeutisch
In dieser Gruppe werden Probleme besprochen, die die Lebensqualität in der Gegenwart beeinträchtigen: Welche Aufgaben sind zu bewältigen, wie passend sind die bisherigen Lösungsversuche und wie könnten hilfreichere Strategien aussehen? Alle PatientInnen sind eingeladen, eigene Probleme zum Thema zu machen, ohne dazu verpflichtet zu sein. Neben dem Gespräch miteinander kommen auch Übungen zur Anwendung. Die TherapeutInnen arbeiten mit den PatientInnen, die sich zum Thema gemacht haben, unter Beteiligung und Mithilfe der MitpatientInnen.
Gesprächsgruppe II, verhaltenstherapeutisch
Das Vorgehen in dieser Gesprächsgruppe orientiert sich an der Grundannahme, dass unsere Verhaltensweisen, Gedanken und Gefühle erlernt sind und psychische Probleme dann entstehen, wenn sich die bisherigen Lernerfahrungen bei der Bewältigung aktueller Probleme als unzureichend oder problematisch erweisen. Die Gesprächsgruppe II hilft beim Neulernen angemessener Verhaltensgewohnheiten. Ein besonderes Gewicht liegt auf dem Erkennen von verinnerlichten Normen und krankmachenden Gedanken. Die TherapeutInnen arbeiten mit den von den PatientInnen eingebrachten Themen unter Beteiligung und Mithilfe der MitpatientInnen.
Gesprächsgruppen III und IV, tiefenpsychologisch
Die Gesprächsgruppen III und IV wenden sich an Menschen, die sich mit sich selbst, ihren Lebensumständen und ihren zwischenmenschlichen Beziehungen auseinandersetzen wollen. Dabei liegt die Aufmerksamkeit besonders auf den Beziehungsmustern in der Gruppe, in denen sich oft wichtige Verhaltensweisen aus dem „wirklichen Leben draußen“ wieder finden. Die TherapeutInnen arbeiten auch in diesen Gruppen mit den einzelnen PatientInnen, die ein Thema eingebracht haben, fördern darüber hinaus den Austausch der Gruppenmitglieder untereinander.
Körpertherapie, tiefenpsychologisch
Körperausdruck, Bewegung und Haltung spiegeln unsere seelische Befindlichkeit. In dieser Gruppe lernt man, sich selbst und andere aufmerksamer wahrzunehmen, eigene Grenzen und Kräfte zu erkennen und die Freude an Bewegung wieder zu erleben.
Kommunikations- und Konzentrationstraining
In dieser Gruppe werden Konzentration und Gedächtnis auf spielerische Weise trainiert. Außerdem wird der Kontakt untereinander in einer gelösten Atmosphäre ohne Leistungsdruck gefördert.
Kunsttherapie Ausdrucksmalen
Mit therapeutischer Anleitung und Unterstützung werden über das Malen entsprechend den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmenden entweder Konfrontation und Vertiefung oder Distanzierung und Schutz in Bezug auf seelische Belastungen und Erfahrungen gefördert. Die Malenden erleben sich als aktiv und auf ihr Befinden Einfluss nehmend.
Kunsttherapie Malgruppe
Zunächst malen die Teilnehmenden mit Hilfe therapeutischer Anregungen, dann folgt in der Gruppe ein Austausch über die Bilder, wobei gegenseitige Wertschätzung und eine behutsame Annäherung an seelische Themen im Vordergrund stehen, nicht etwa die Bewertung von Bildern im Sinne künstlerischen Gelingens.
Meditationsgruppe
Mit Hilfe der Meditationsübungen wird gelernt, die Dinge so zu betrachten, wie sie sind –ohne jedes Urteil.
Dazu nutzen wir unsere Sinne, um zu üben unsere Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen beschreibend zu beobachten.
Wir lernen uns selbst gegenüber geduldiger und mitfühlender zu sein. Lernen offen zu sein und unsere Ziele mit sanfter Beharrlichkeit zu verfolgen.
Progressive Muskelrelaxation (nach Jacobson)
Durch die wechselnde An- und Entspannung einzelner Muskelgruppen wird eine psychische Entspannung und Angstreduktion angestrebt.
Psychodrama/Rollenspielgruppe, tiefenpsycholpgisch
Diese Gruppe bietet die Möglichkeit, sich sowohl biographischen als auch aktuellen und künftigen Themen durch spielerisches, dennoch realitätsnahes Nach-/Erleben anzunähern und sowie durch Ausprobieren neuer Sichtweisen, Strategien und Wege das eigene Repertoire zu erweitern.
Qi Gong
Qigong stammt aus China und ist eine Jahrtausende-alte Bewegungskunst, die der Gesunderhaltung von Körper und Geist dient.
Einfache Bewegungen, die langsam und bewusst ausgeführt werden, regen den Energiefluss im Körper an.
Das Ergebnis ist ein Gefühl größerer Wachheit, körperlichen Wohlbefindens und allgemeiner Entspannung.
Selbstbehauptungstraining
Das Training hat als Ziel, über das Erfahren und bessere Kennenlernen der eigenen und fremden Körpersignale mehr Selbstsicherheit zu erlangen und das Selbstwertgefühl zu stärken.
Im Selbstbehauptungstraining soll erlernt werden, dass man ein „ Nein „ nicht nur sagen, sondern auch zeigen kann.
Neue Handlungsstrategien in potentiellen Gewalt – und Bedrohungssituationen werden entwickelt und können erprobt werden.
Deeskalierende Kommunikationstechniken, sowie eigene Grenzen kennen und setzen lernen gehört ebenfalls dazu.
Skillstraining, verhaltenstherapeutisch
Das Skillstraining ist ein Training von Fertigkeiten in den Bereichen Stresstoleranz/Anspannungszustände, Umgang mit Gefühlen, zwischenmenschliche Fertigkeiten sowie Selbstwertprobleme. Dabei steht die Vermittlung von neuen Verhaltensweisen im Vordergrund, die die selbstschädigenden Verhaltensweisen (z.B. Ritzen, Alkohol- und Drogenkonsum, riskantes Autofahren, Selbstschädigendes Sexualverhalten etc.) ersetzen sollen.
Soziales Kompetenztraining, verhaltenstherapeutisch
Psychische Gesundheit und Lebensqualität sind in vieler Hinsicht von sozialen Kompetenzen abhängig, z.B. mit Menschen in Kontakt zu treten und in sozialen Situationen Kompromisse zwischen den eigenen Bedürfnissen und denen der Mitmenschen zu finden. Zu diesen Fertigkeiten gehören: Nein sagen, auf Kritik reagieren, Widerspruch äußern, sich entschuldigen, Schwächen eingestehen, Komplimente annehmen, Gespräche beginnen, aufrechterhalten und beenden, Gefühle offen zeigen. Es liegt in der Natur der Sache, dass sich diese Fertigkeiten am besten in einer Gruppe trainieren lassen. Neben theoretischen Erklärungen wird vor allem Wert auf praktische Übungen gelegt.
Sport
Nordic Walking
Gymnastik